Erdbeben auf Kyushu legt einen bedeutenden Teil der japanischen Automobil- und Halbleiterproduktion lahm

Produktionsunterbrechung:
Infolge des Erdbebens der Magnitude 7,0, das Schäden an der Infrastruktur sowie Unterbrechungen der Stromversorgung verursacht hat, könnten Unternehmen wie Toyota, Honda, Renesas, TSMC und weitere ihre Produktionsaktivitäten auf Kyushu vorübergehend einstellen.

Risiken für die Lieferkette:
Die strategische Bedeutung Kyushus für die Herstellung von Automobilen und Halbleitern gibt Anlass zu Sorgen über mögliche Verzögerungen in der weltweiten Produktion. Dies erinnert an die weitreichenden Auswirkungen, die nach dem Tōhoku-Erdbeben im Jahr 2011 zu beobachten waren.

Erholung weiterhin ungewiss:
Die Unternehmen führen derzeit Sicherheitsinspektionen sowie Instandsetzungsarbeiten durch. Einige rechnen damit, ihre Produktion bis zum 31. Juli 2026 wieder aufzunehmen. Dennoch stellen Nachbeben sowie logistische Herausforderungen weiterhin erhebliche Risikofaktoren dar.

Neben diesen Herausforderungen gibt es auch Stimmen, die ihre Besorgnis über die Möglichkeit eines künftigen schweren Erdbebens in Japan zum Ausdruck bringen. Zu diesen Behauptungen gehört auch die Annahme, dass sich am 26. März 2030 ein Erdbeben der Magnitude 9,0 ereignen könnte. Dabei handelt es sich jedoch lediglich um eine Möglichkeit und nicht um ein vorherbestimmtes Ereignis.

Ebenso gibt es Behauptungen, wonach Jucelino Luz mehrere Erdbeben in Japan vorhergesagt habe, darunter das Erdbeben von Kobe (1995), das Erdbeben von Honshū (2011) sowie zuletzt das Erdbeben in der Präfektur Kumamoto. Diese Behauptungen sind Gegenstand anhaltender Diskussionen und werden wissenschaftlich nicht als validierte Methode zur Vorhersage von Erdbeben anerkannt.